Untergrund:
Die StoVentec C Trägerplatten wurden gemäß Sto-Vorgabe grundiert.
Kurzzusammenfassung
Im Jahr 2025 haben wir in Hetzerath bei Trier die Fassade eines neuen Holzhauses fertiggestellt. Auf rund 400 m² kombinierten wir das hinterlüftete Fassadensystem StoVentec C mit Klinkerriemchen von Röben (Serie AARHUS), verlegt im wilden Verband.
Projekt
Ein Holzhaus muss Feuchtigkeit nach außen abgeben können. Bei StoVentec C sorgt die Hinterlüftung dafür, dass die Holzkonstruktion trocken bleibt. Die Klinkerriemchen geben der Fassade die Optik von echtem Ziegelmauerwerk – ohne das Gewicht und die Fundamentlasten einer gemauerten Vorsatzschale.
Realisierung
Die StoVentec C Trägerplatten wurden gemäß Sto-Vorgabe grundiert.
Vollflächig Armierungsgewebe, dazu Eck- und Anschlussprofile.
Die Fläche wurde nach Sto-Vorgabe in Felder unterteilt.
Die Riemchen von Röben haben wir im wilden Verband und im Buttering-Floating-Verfahren verlegt: Der Kleber wird auf den Untergrund und auf die Rückseite jedes Riemchens aufgetragen, sodass keine Hohlräume entstehen.
Von Hand mit der Fugenkelle. In den Dehnungsfugen kam eine dauerelastische Fugenmasse zum Einsatz, die mit Sand abgestreut wurde.
Bildergalerie
FAQ
Ja. Bei einer hinterlüfteten Fassade wie StoVentec C tragen die Trägerplatten die Klinkerriemchen. Die Luftschicht dahinter führt Feuchtigkeit aus der Holzkonstruktion ab.
Es verhindert Hohlräume hinter den Riemchen. Dringt dort Wasser ein und gefriert, können sich Riemchen lösen.
Die unregelmäßige Anordnung wirkt natürlich und gleicht handgemauertem Klinkermauerwerk.
Dehnungsfugen müssen elastisch bleiben. Der Sand lässt sie optisch wie die Mörtelfugen der übrigen Fläche wirken.