Klimaresistente Fassaden für Süddeutschland: Technische Überlegenheit durch Klinkerriemchen

Das bayerische Klima mit seinen frostigen Wintern und den heftigen Sommergewittern stellt höchste Anforderungen an die Gebäudehülle. Während herkömmliche Putzfassaden oft nach wenigen Jahren Mikrorisse, Algenbildung oder Feuchtigkeitsschäden aufweisen, bietet eine Klinkerriemchen-Fassade einen unüberwindbaren Schutzschild.

Der entscheidende Wert: Wasseraufnahme unter 6 %

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Langlebigkeit in Bayern ist die Porosität des Materials. Hochwertige Riemchen, ob als Handform- oder Wasserstrich-Variante, weisen eine extrem geringe Wasseraufnahme von unter 6 % auf.

  • Maximale Frostsicherheit: Da kaum Feuchtigkeit in das Material eindringt, haben Frost-Tau-Wechsel keine Chance, die Struktur aufzusprengen.
  • Natürlicher Algenstopp: Die schnelle Abtrocknung der mineralischen Oberfläche entzieht Algen und Moosen die Lebensgrundlage. Ihre Fassade bleibt jahrzehntelang sauber und wartungsfrei.

Schutz für das WDVS-System

Bei einer energetischen Sanierung oder einem Neubau schützt die Klinkerbekleidung das darunterliegende WDVS (Wärmedämmverbundsystem) wie eine zweite Haut. Im Vergleich zu Putz ist Klinker:

  • Hagelfest: Mechanische Einwirkungen hinterlassen keine Spuren.
  • Schlagregendicht: Höchster Schutz bei Starkregenereignissen (Schlagregenbeanspruchung Gruppe III).