Nie wieder grüne Wände: Warum Klinkerriemchen immun gegen Algen und Moose sind
Das Phänomen der „grünen Fassade“ in Deutschland
Wer durch deutsche Wohngebiete spaziert, sieht oft das gleiche Bild: Fassaden, die eigentlich weiß oder grau sein sollten, zeigen unschöne grüne oder schwarze Schlieren. Dieser Algen- und Moosbefall ist weit mehr als nur ein optisches Ärgernis. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Gebäudehülle die Feuchtigkeit nicht schnell genug abgeben kann.
Besonders häufig trifft es moderne Putzfassaden mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS). Bei Brickbau werden wir oft gefragt: „Wird mein Haus mit Klinkerriemchen auch irgendwann grün?“ Die Antwort lautet: Klinker ist die effektivste natürliche Waffe gegen den Algenwuchs.
Warum Putzfassaden „grün“ werden
Um zu verstehen, warum Klinker besser ist, muss man das Problem der Putzfassade kennen. Eine gedämmte Putzfassade ist an der Oberfläche sehr dünn und kühlt nachts stark ab. Dadurch bildet sich Tauwasser.
- Feuchtigkeitsspeicher: Putz hat eine offenporige Struktur, die Feuchtigkeit wie ein Schwamm aufsaugen kann.
- Nährboden: Staub und Pollen setzen sich in der rauen Oberfläche fest. Zusammen mit Wasser entsteht der perfekte Nährboden für Mikroorganismen.
- Die Chemie-Falle: Viele Hersteller mischen dem Putz Biozide (Gifte) bei, um Algen zu stoppen. Das Problem: Diese Gifte werden durch Regen ausgewaschen und landen im Grundwasser. Nach spätestens 5 Jahren ist die Schutzwirkung weg – und die Algen kommen zurück.
Klinkerriemchen: Der natürliche Schutzschild
Klinkerriemchen von Brickbau verfolgen eine völlig andere Strategie. Sie benötigen keine chemischen Gifte, um sauber zu bleiben. Der Schutz ist rein physikalischer Natur.
1. Extrem niedrige Wasseraufnahme
Echter Klinker wird bei über 1.100 °C gebrannt. Dieser Prozess schließt die Poren des Materials fast vollständig. Während Putz Wasser aufsaugt, lässt Klinker es einfach abperlen. Ohne stehendes Wasser gibt es keine Lebensgrundlage für Algen.
2. Schnelle Rücktrocknung
Sollte die Fassade durch Schlagregen doch einmal nass werden, trocknet Klinker aufgrund seiner mineralischen Beschaffenheit extrem schnell wieder ab. Mikroorganismen haben schlichtweg keine Zeit, sich festzusetzen.
3. Anorganische Oberfläche
Algen brauchen organische Nahrung. Klinker besteht aus reinem, gebranntem Ton – ein anorganisches Material, das keinerlei Nährstoffe bietet.
Der Vorteil für Umwelt und Gesundheit
Ein Klinker-Fassade von Brickbau ist eine Entscheidung für die Umwelt. Da wir keine Biozide benötigen, um die Optik zu erhalten, belasten Sie weder Ihren Garten noch das Grundwasser mit Auswaschungen. Zudem sparen Sie sich die regelmäßigen Kosten für chemische Fassadenreinigungen, die bei Putzfassaden oft schon nach wenigen Jahren notwendig werden.
Wartungsfreiheit auf Jahrzehnte
In Deutschland herrscht oft ein feuchtes Klima, besonders in den Herbst- und Wintermonaten. Eine Klinkerriemchen-Fassade bleibt auch an der Nordseite des Hauses oder im Schatten von Bäumen dauerhaft attraktiv. Das spart Ihnen nicht nur Nerven, sondern schützt auch den Wiederverkaufswert Ihrer Immobilie. Ein sauberes, gepflegtes Erscheinungsbild ist das beste Aushängeschild für jedes Gebäude.
Fazit: Die kluge Wahl gegen Biomasse an der Wand
Wenn Sie keine Lust haben, alle paar Jahre ein Gerüst aufzustellen, um Ihre Fassade zu waschen oder neu zu streichen, sind Klinkerriemchen die einzig logische Konsequenz. Sie bieten eine dauerhafte, ökologische und ästhetisch überlegene Lösung gegen Algen- und Moosbefall.
Setzen Sie auf die Kraft des gebrannten Tons. Mit Brickbau bleibt Ihr Haus so sauber und strahlend wie am ersten Tag – ganz ohne Chemie, Jahr für Jahr.



